Hej! Wir sind der Pfadfinderstamm Dag Hammarskjöld der Christlichen Pfad­finder­schaft Deutschlands e.V. aus Hamburg Langenhorn. Hier hast Du die Möglichkeit mehr über uns und was wir machen zu erfahren. Viel Spaß beim Lesen und Schauen. Bei Fragen an uns freuen wir uns über Deine Nachricht.

Der Freiheit so nah – Eine Sommerfahrt mit der Sippe Schleiereule

Tag 1:
Erster Tag der Sommerfahrt und das Glück ist heute nicht ganz auf unserer Seite. Es regnet und das nicht nur ein bisschen. Der Weg vom Bahnhof zum Kanuverleih war gar nicht so einfach zu finden und dann wollte der Besitzer uns das Kanu nicht geben. Angeblich ist der Wind heute zu stark. Letztendlich müssen wir ihm versprechen heute nur bis zum nächsten Campingplatz zu fahren. Eigentlich hatten wir andere Pläne.
Nachdem wir eine Stunde auf einem kleinen See rumgefahren sind, um die Zeit etwas zu überbrücken, bricht auch noch einer der Sitze im Kanu. Wir sehen den Kanuvermieter also deutlich früher wieder als geplant. Nach einer Viertelstunde und einem „unheimlich spannende“ Vortrag über verschiedenste Bootsschrauben, ist unser Kanu wieder repariert und es kann endlich richtig losgehen.

Innerhalb einer halben Stunde erreichen wir den Campingplatz und sind etwas enttäuscht. Von Naturcamping hatten wir uns etwas mehr erhofft als einen normalen Campingplatz mit einem vertrockneten Kräutergarten. Immerhin gibt es eine Feuerstelle auf dem Spielplatz und ein Stück Wiese für uns. Leider ist diese nur so groß wie eine halbe Kohte. Nach diesem anstrengenden Tag auf dem Campingplatz, an dem wir wie Aliens angeguckt wurden, uns nicht recht am Platz gefühlt und ein kreatives Zelt aufgebaut haben, wollten wir nur noch eines: Baden. Doch wir hatten am Nachmittag keine Zeit, da wir erst noch Holz sammeln und kochen mussten. Typischer Pfadialltag! Also entschieden wir uns dazu, am Abend zu baden. Um ca. 22 Uhr machten wir uns barfuß auf den Weg durch den im Gegensatz zum Tag nun leisen und friedlich wirkenden Campingplatz. Wir legten unsere Handtücher und Klamotten auf einer Bank an der Badestelle ab und sind bereit ins kühle Wasser zu stapfen. Zuerst wagen wir uns nur mit den Füßen vor und merken, wie kalt es im Vergleich zum Mittag geworden ist. Doch dann tauchen wir ein in das kalte Nass. Mit der Zeit fühlt sich das Wasser nicht mehr kalt an, sondern sehr erfrischend und angenehm. Nach dem Baden wickeln wir uns in unsere Handtücher und freuen uns auf die warme Dusche. Das Waschhaus ist eigentlich schon geschlossen, aber wer hält sich schon an die Nachtruhe? Zufrieden, sauber und erfrischt schlüpfen wir in unsere Schlafsäcke. Wir fühlen uns frei. Freiheit, das Gefühl, nach dem wir auf einer Sommerfahrt suchen und jetzt gefunden haben. Nach den Entbehrungen der letzten Monate einfach großartig.

Tag 2:
Am nächsten Tag hatte der Wind sich etwas gelegt und wir konnten ganz normal weiterfahren. Das letzte Flussstück vor Bad Malente zieht sich noch lange hin. Nachdem wir das anstrengende Stück auf dem Kellersee bei Gegenwind mühsam hinter uns gebracht haben, hoffen wir jetzt hinter jeder Kurve die Übertragestelle zu sehen. Als endlich der Steg in Sicht kommt, freuen wir uns. Nach kurzem Warten auf andere Boote, welche ebenfalls den Steg benutzen, beginnen wir damit unser Boot aus dem Wasser zu ziehen. Da der Weg so steil ist, schafften wir dies nicht allein. Mit der Hilfe einiger Passanten bekamen wir das Boot den steilen Weg zur Straße hoch. Doch als wir uns nun die Strecke angucken, welchen wir mit dem Kanu gehen müssten, entscheiden wir uns dazu, dass wir doch lieber die Rollen benutzten sollten. Also Boot wieder ins Wasser, zu den Rollen gepaddelt und das Kanu auf die Rollen geschoben. Leider ist unser Boot einige Zentimeter zu breit, um durch das Geländer zu passen. Dabei fällt uns auch wieder ein, dass der Kanu-Vermieter uns das bereits gesagt hatte. Na toll. Nachdem wir mit viel Anstrengung zum zweiten Mal das schwere Boot den Abhang zur Straße hochgezogen haben, schieben wir das Boot zunächst über einen schmalen Fußweg in Richtung des Dieksees, welcher zu einer großen Kreuzung führt. Einer guckt, dass keine Autos kommen und die anderen schieben so doll sie können, um das Kanu so schnell wie möglich von der Kreuzung zu bekommen. Als wir endlich über die Kreuzung sind, geht es nur noch bergab zur Einsatzstelle. Wir setzen unser Boot ins Wasser und Paddeln auf dem Dieksee weiter.

Unser waldgrünes 5er- Kanu schaukelt auf den Wellen des Dieksees, der tatsächlich deutlich größer ist, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Nachmittagssonne spiegelt sich im Wasser und wir sind auf der Suche nach unserem Lagerplatz für heute Nacht. Der Lagerplatz „Bad Malente“. Wer ihn von dem einen oder anderen Herbstlager kennt, denkt vielleicht nicht direkt an den großen See, der sich hinter den Bäumen versteckt. Ein ziemlich großer See, wie wir jetzt feststellen mussten. Das Ufer ist an den meisten Stellen so dicht mit Bäumen und Büschen bewachsen, dass es praktisch überall gleich aussieht. Seit Stunden sind wir nun schon auf dem Wasser am Paddeln und wir sehnen uns alle eigentlich schon nach dem Pilzrisotto, dass wir nachher kochen wollen.

Wir kennen den Lagerplatz. So schwer sollte es eigentlich nicht sein ihn auch vom See aus wiederzufinden. Das hatten wir zumindest bis eben gedacht. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass es keinen Sinn hat vom See aus weiterzusuchen. Daher beschließen wir, an der nächstbesten Stelle ans Ufer zu fahren, um uns am Land umzuschauen.

Das Kanu ist am Ufer gestrandet und koordiniert. Wie wir sind, hüpft einer nach dem anderen aus dem Kanu und wir befestigen es mit dem Seil an einem nahe gelegenen Baum. Kaum ein paar Schritte gegangen, bemerken wir, dass wir doch tatsächlich genau an dem Lagerplatz ausgestiegen sind. Ich würde sagen, das war Glück. Meine Sipplinge würden sagen, das war Können. Wer wohl Recht hat?

Nun heißt es: Kanu ausräumen und den Lagerplatz herrichten. Unsere Sippenfahne wird zwischen ein paar Steine gesteckt und die Tonnen und Wassersäcke aus dem Kanu haben auch schon einen neuen Platz für die Nacht gefunden. Zwei von uns machen Feuer und kochen Risotto, die anderen beiden bauen uns eine schöne Baumkohte. Leise Gitarrenklänge begleiten uns in die Nacht.

Tag 3:
Am nächsten Tag brechen wir auf und erreichen nach einiger Zeit den Plöner See. Die Sonne scheint, wir waren einkaufen und sind mittlerweile an einer Badestelle angekommen. Nachdem ziemlich anstrengendem Paddeln und mit ordentlich Kohldampf sahen wir uns mit zwei Problemen konfrontiert: Erstens war der Platz ziemlich öffentlich und zweitens war unser Desinfektionsmittel, das wir schlau wie wir sind, in unserer Essenstonne gelagert hatten, ausgelaufen. Unser ganzes Essen war von Desinfektionsmittel geflutet. Mist. Wir mussten nun also erstmal unser Essen und unsere Tonne reinigen. Halbwegs gemütlich haben wir dann auf einer Wiese Zwima gegessen. Danach hieß es für uns erst einmal schwimmen gehen im Plöner See und die Sonne genießen. Gegen Abend haben wir es uns auf einem kleinen Stück Strand am Wasser gemütlich gemacht. Er war Teil einer kleinen, idyllischen Landzunge, die in den Plöner-See ragte. Wir kamen langsam zur Ruhe und saßen im Kreis um ein kleines Feuer herum, auf dem unser Linsencurry kochte. Von dort aus hatten wir die perfekte Sicht auf den wunderschönen Sonnenuntergang, der uns auch heute noch in Erinnerung schwelgen lässt.

P.S. Dieser Sommerfahrtsbericht bezieht sich zwar auf die Fahrt von 2020, ist aber ein gemeinsamen Projekt der Sippe, welches in den letzten Monaten auf digitalen Corona-Sippenabenden entstanden ist.
Fotos: Sippe Schleiereule

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Gemeinsam können wir das schaffen….

Auf dem vergangenen Thing haben sich die anwesenden Mitglieder dafür ausgesprochen, die arbeiten an der Bundeshalle finanziell zu unterstützen!

Für die geleistete Spende ein riesiges dankschön von Malte und Jörg, den Hofsprechern des Bundeshofes. #Gemeinsam können wir das schaffen!

Foto: reiguen

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Thing wählt neue Stammesführung

Auf dem digitalen Stammesthing am vergangenen Sonntag wurden cestômi, wisou und mon zur neuen Stammesführung gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Wir wünschen den dreien viel Kraft, Erfolg, Ausdauer und Gottes Segen!

cestômi, wisou und mon (von li. nach re.)

cestômi, wisou und mon (von li. nach re.)

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Bis auf weiteres Aussetzung der Präsenzarbeit

Liebe Stammesmitglieder,

mit derselben Begründung wie im November setzten wir auch weiterhin unsere Meutenarbeit ganz und die Sippenarbeit in Präsenz aus. Wir hoffen auf eine baldige Rückkehr zum neuen „normalen“ Betrieb mit AHA+L.

Wir wünschen Euch allen trotzdem eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

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Einstellung der Präsenzarbeit bis Ende November

Liebe Stammesmitglieder,

aufgrund der aktuell stark steigenden Zahl von Neuinfektionen tritt am 02.11.20 die neue Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in Kraft. Obwohl wir auf Grundlage von § 25 auch weiterhin Meuten- und Sippenabende in Präsenz anbieten könnten, haben wir uns entschlossen, alle Präsenzveranstaltungen bis Ende November auszusetzen. Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, jedoch möchten wir sowohl die Eltern als auch die Gruppenführer*innen von der damit verbundenen Verantwortung entlasten. Zum Ende des Monats werden wir die Situation neu bewerten und anschließend eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen treffen.

Bis dahin bleibt alle gesund und herzlich Gut Pfad

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Endlich wieder Pfadfinder

Na endlich!

Nach vielen einsamen Abenden wird es wieder bunt und laut in unserem Sippenraum und auf der Kirchenwiese. Die Meuten- und Sippenabende können wieder stattfinden!

Einige Sippenabendtermine haben sich wie folgt geändert: Die Sippe Zaunkönig, die neu unter der Rubrik „Unsere Gruppen“ aufgeführt ist, hat ab jetzt jeden Freitag von 16:30 bis 18:00 Uhr Sippenabend. Ebenfalls Freitags von 18:00 bis 19:30 Uhr findet der Sippenabend der Sippe Löwe statt. Die bisherigen Termine der Meute kleiner Bär und der Sippe Schleiereule am Mittwoch und Donnerstag bleiben bestehen.

Einige Sippen konnten schon unter Corona-Auflagen los legen. Mit viel Humor, vielen neuen Spielen und neuen Herausforderungen!

Auch Fahrten können dank eines separaten Hygienekonzepts wieder stattfinden. Somit kehrt langsam alles wieder zur Normalität zurück. Wir sind auf die Zukunft gespannt und freuen uns sehr unserer Arbeit wieder Leben einhauchen zu können.

Bleibt alle gesund und munter für neue und aufregende Abenteuer.

Allzeit bereit und Gut Pfad

copyright: wisou
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Wiederaufnahme von Meuten- und Sippenarbeit

Liebe Stammesmitglieder,

das Hygienekonzept ist erstellt und wir können unseren Sippenraum wieder mit kleineren Gruppengrößen nutzen.

Somit kann nach den Sommerferien die Arbeit auf Meuten-, Sippen- und Stammesebene langsam wieder losgehen. Endlich!!

Wir werden Euch auch weiterhin über alles Wissenswerte auf dem Laufenden halten. Zum aktuellen Zeitpunkt steht fest, dass folgende Veranstaltungen abgesagt beziehungsweise in veränderter Form stattfinden werden:

  • Landesmark Wölflingslager – abgesagt
  • Bundesfeuer – veränderte, eher regionale Ausrichtung. Näheres folgt!

Soweit erst mal ein Update unsererseits…

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Absage Pfingstlager und Stammesgottesdienst

Liebe Stammesmitglieder,

in Rücksprache mit der Gauführung und CFG ist das diesjährige Pfingstlager abgesagt. Wir bedauern diesen Schritt sehr, allerdings ist er in der aktuellen Situation aus unserer Perspektive alternativlos. Derzeit existiert die Idee, stattdessen ein Gau Herbstlager zu veranstalten. Ob und wie diese Idee konkretierisiert wird und werden kann, müssen die kommenden Wochen zeigen.

Ebenfalls abgesagt ist der für Mitte Juni geplante Stammesgottesdienst. In Rücksprache mit den Pastoren Wolters und Peper sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser unter den aktuellen Bedingungen nicht zu realisieren ist.

Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten! Seid heute sind, zumindest in der Theorie, wieder Sippen- und Meutenabende möglich. Welche Bedingungen diesbezüglich unsererseits erfüllt werden müssen klären wir aktuell.

Sobald es wieder losgeht, werden wir Euch informieren…

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Neues Update zum Coronavirus

Liebe Stammesmitglieder,

da die Kontaktbeschränkungen in Hamburg weiter bestehen bleiben, können Stammesaktionen und Sippenabende bis auf Weiteres leider nicht stattfinden.

Jedoch sind Gottesdienste unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen wieder möglich. Somit kann ggf. der von uns für den 21. Juni geplante Stammesgottesdienst stattfinden. Wir werden diesbezüglich mit den betreffenden Personen ins Gespräch gehen. Gleiches gilt für das ursprünglich für Ende Mai geplante Gaupfingstlager.

Sobald wir bzgl. der Aktionen näheres Wissen, werden wir Euch informieren.

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Update: Coronavirus und Pfadfinderveranstaltungen

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder,

aufgrund der Verlängerung der vorübergehenden Kontaktbeschränkungen bis einschließlich Mittwoch, den 6. Mai 2020, pausieren wir weiterhin unsere Aktivitäten auf Stammes- und Sippenebene.

Wir hoffen, unsere Arbeit in den kommenden Wochen wieder aufnehmen zu können und werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

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