Hej! Wir sind der Pfadfinderstamm Dag Hammarskjöld der Christlichen Pfad­finder­schaft Deutschlands e.V. aus Hamburg Langenhorn. Hier hast Du die Möglichkeit mehr über uns und was wir machen zu erfahren. Viel Spaß beim Lesen und Schauen. Bei Fragen an uns freuen wir uns über Deine Nachricht.

Rückblick auf das Bundeslager 2016

In diesem Sommer stand ein Ereignis an, welches in unserem Pfadfinderbund nur alle vier Jahre stattfindet: Das Bundeslager. Ungefähr 20 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes fuhren für 10 Tage in den Süden Deutschlands, um am Lager teilzunehmen.  Ein Tagesprogramm ist der sogenannte „Lebenswegetag“ an dem die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Umgebung des Lagers positive Spuren hinterlassen, indem sie z.B. für Senioren singen, Waldstücke von Müll befreien oder wie die älteren Pfadfinder des Stammes bei einem Pferdehof helfen.

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Bundeslager 2016 in Beilstein

Der Stamm bricht alsbald mit dem Zug in den Süden Deutschlands auf.

Während des Lagers kann man über diesen Blog immer auf dem Laufenden bleiben. Unter diesem Link bekommt man auch nähere Informationen zum Besuchertag, zu dem alle ganz herzlich eingeladen sind (man sich allerdings auch online anmelden muss)
Auf dem Postweg kann man den Stamm über folgende Adresse erreichen:

Bundeslager der CPD

Unterlager freie mecklenburgische Flotte
Stamm Dag Hammarskjöld
[Name des Empfängers]
Im Löchle 19

71717 Beilstein

Der Stamm freut sich auf viel Post und Besucher*innen. Hoffentlich wird es ein tolles Lager mit wunderbaren und prägenden Erlebnissen.

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Winterlager 2016 – mit ohne Schnee

Pünktlich zum Winterlager sanken die Temperaturen deutlich unter Null Grad, Schnee fiel und bedeckte die Lande mit einem weißen Kleid. Das Winterwetter sollte dann aber doch nicht mehr lange andauern.

Stammesfoto Foto: pfeff

Stammesfoto
Foto: pfeff

Am frühen Freitagabend trudelten die vielen lütten Wölflinge und Sipplinge ein. Nachdem der Tyrkerhof bezogen wurde, gab es zur Stärkung eine leckere türkische Linsensuppe, die uns vom Kochduo krydi & py kredenzt wurde. wabo recycelte eine bummelig 13 Jahre alte Andacht und dann gingen die Kinners ins Bett. Die Älteren hielten das jährliche Thing ab. Da es kein Wahlthing war, gab es auch keine großartigen Änderungen.

Sonnabend starteten wir mit einer Andacht und einem Frühstück. Es folgten die traditionellen Gruppenvorstellungen. Denn ein Winterlager ohne Gruppenvorstellungen, ist kein richtiges Winterlager. Die Wölflinge suchten einen Keksdieb. Die Schleiereulen zeigten wie ein Sippenabend bei ihnen aussieht. Die Feuerfalter lasen ulkige Geschichten vor. Die Älteren versuchten sich als Impro-Theatergruppe. Zwischendurch trällerten wir Lieder.

„Kunstraub in New York“ – darum sollte sich der Krimipart des Winterlagers drehen. Nicht nur die Hauptfiguren des Kriminalstückes rätselten wer das Bild von P. Mücklmeier hatte stehlen bzw. austauschen können, sondern auch die zahlreichen kleinen Detektive. Nach einigen hitzigen Diskussionen und Rätseleien wurde der Täter schliesslich überführt. Der Künstler selbst war es gewesen.

Knet-Pfadfinder Foto: pfeff

Knet-Pfadfinder
Foto: pfeff

Mittags schmausten wir Apple Crumble mit Vanillesauce und in den Gilden widmeten sich die Einzelnen, je nach Stand, verschiedenen spannenden Aufgaben. Als der Abend näher rückte, wurde in der Küche das Ofengemüse bereitet und der Braten in den Ofen geschoben. Die Wölflinge gingen direkt nach dem Essen ins Bett. Alle anderen freuten sich auf die anstehende Feuerrunde. Wir sangen, aßen, tranken Tschai, spielten Scharade und rätselten auch ein wenig. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich die Sippenbestätigung der Sippe Feuerfalter, die nun stolz ihre Sippenfahne tragen darf.

Am nächsten Morgen ließen wir die Wölflinge und Sipplinge ein bisschen länger schlafen und bereiteten währenddessen das Frühstück. Der Marmeladenverbrauch war enorm. krydor stellte deshalb die These auf, dass der Marmeladenverbrauch höher ist, wenn die Teilnehmer*innen jünger sind. Ein letzter Kunstdieb wurde enttarnt und dann ging es ans Aufräumen und putzen. Der Abschlusskreis mit dem Bundeslied beendete unser schönes Winterlager auf dem Tyrkerhof.

schnibbel und wabo bei der Schneeballschlacht Foto: pfeff

schnibbel und wabo bei der Schneeballschlacht
Foto: pfeff

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Runden-Jahresplanung

Direkt nach den Feiertagen traf sich die Führerrunde des Stammes, um das scheidende Jahr zu reflektieren & das Kommende zu planen.

Die neue Jungensippe Schleiereule hat sich viel vorgenommen und die Feuerfalter wollen einige Fahrten machen. Einige Mitglieder des Stammes werden im Sommer zum Bundeslager nach Beilstein fahren.  Aber erst einmal steht im Januar das Winterlager mit dem Stammesthing an.

Japla_16

v.l.n.r.: falva, wabo, lumo, mon, beso (spup machte das Foto)

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Frohe Weihnachten!

Liebe Dag Hammarskjölder*innen und Freunde des Stammes,

wir wünschen euch ein wunderbares Weihnachtsfest und schöne Tage im Kreise eurer Familien.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit euch.

Gottes Segen & Gut Pfad!

 

 

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Früher Kolonialkrieger – und heute wundern wir uns über zu wenig Vielfalt…!?

Seminar zur interkulturellen Öffnung

Vom 10. bis zum 12. April findet das Seminar zur interkulturellen Öffnung von der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Pfadfinderverbände e.V.  statt.

Doch was bedeutet interkulturelle Öffnung überhaupt? Sind wir denn nicht schon offen gegenüber anderen?

Unter interkultureller Öffnung  versteht man die Entwicklung, sich bei der kulturellen Vielfalt angemessen zu verhalten. Ziel ist es, dass wir unsere Pfadfinderarbeit den unterschiedlichen Bedürfnissen anpassen. Dabei sollen insbesondere Barrieren abgebaut werden, die z. B. andere von unserem Stamm ausschließen.

Die Kluft lässt uns alle relativ gleich aussehen. Doch behandeln wir auch jeden gleich? Oder haben wir doch Vorbehalte, die dazu führen, dass wir nicht alle gleich behandeln?

2013 hatten 20 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Doch wie viele Pfadfinder sind in unserem Stamm mit Migrationshintergrund?

Auf dem Seminar wollen wir einen Blick auf unsere Mitgliederstruktur werfen und schauen, wie wir uns interkulturell öffnen können. Dabei hilft uns eine Sozialökonomin und Interkulturalitätsexpertin, die uns professionell unterstützt.

Melde dich einfach bis zum 31. März bei pyro. Die 10 € Teilnahmegebühr übernimmt der Stamm. Für dich ist das Seminar also kostenlos. Mehr Informationen zum Seminar findest Du hier.

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Ahoi – mit der Mytilus auf Sommerfahrt auf der Ostsee

Die Abschlussfahrt der Sippe Elch war ein Törn mit der Mytilus. Eine Woche lang ging es kreuz und quer über die Ostsee. Hier der Eintrag aus dem Logbuch vom vorletzten Tag:

Freitag, 17.10.14 (siebter Tag)

Die Mytilus im Hafen

Die Mytilus im Hafen

De Masten so scheef as den Schipper sein Been

De Masten so scheef as den Schipper sein Been

An Deck

An Deck

calando packt mit an

calando packt mit an

monax hat die Spitze des Klüverbaums erklommen

monax hat die Spitze des Klüverbaums erklommen

Morgens gegen 7:00 Uhr stehen wir auf, um schnell aufbrechen zu können.

Wir liegen im Hafenbecken von Mommark in Dänemark – der Hafen ist eine genauere Beschreibung allerdings nicht wert.
Die Möwen ziehen ihre Kreise und schieten den Pier voll.

Kurz nach 8:00 Uhr sind wir bereit zum Ablegen. Aber es wird noch mindestens eine Stunde dauern bis wir auch wirklich ablegen, da es zu neblig ist.

Obwohl wir heute gelernt haben, dass sich aus dem „Wahren Wind“ und dem „Fahrtwind“ der scheinbare Wind ergibt, hatten wir heute scheinbar gar keinen Wind.
Wir haben die Fock, den Großen Klüver und das Großsegel gesetzt und das brachte uns eine Geschwindigkeit von etwa 4 km/h, also langsame Schrittgeschwindigkeit.
Irgendwann haben wir dann doch den Motor angestellt. Es war also eine entspannte Überfahrt ohne viele Knoten und ohne viel zu tun. Allerdings konnten wir die Flaute dazu nutzen, um während der Fahrt mittels Klettergurt bis ganz vorne an die Spitze des Klüverbaums zu klettern.

Am Abend liegen wir zwischen den Ochseninseln vor Anker und der Himmel klart weiter auf. Einen Tag vor Ende haben wir noch einmal richtig schönes Wetter mit blauem Himmel und kleinen Wölkchen.
Wir gehen alle in der Ostsee baden, sie hat immerhin 14,1 °C, das sagt zumindest der Bordcomputer.

Nach unserer Feuerrunde können wir vom Deck aus schon zum zweiten Mal bei diesem Törn das Naturschauspiel „Meeresleuchten“ beobachten.
Ich werfe einen Eimer ins Wasser und augenblicklich leuchtet die Wasseroberfläche gespenstisch und wirft blaugrüne Wellen.

Phosphoreszierende Algen haben sich im Sonnenlicht des Tages aufgeladen und entladen sich bei Berührung auf eindrucksvolle Weise. Wir beobachten sie noch bis tief in die Nacht – heute gehen wir erst spät in die Kojen.

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GauFöhrFahrt

Auf dem Weg nach Föhr

Auf dem Weg nach Föhr

Nach gut zwei Stunden im vielleicht nicht ganz so pfadfindergeeignetem Auto erreichen wir Dagebüll. Von dort aus bringt uns eine Fähre nach Wyk auf Föhr. Wir gehen hoch aufs Sonnendeck, von wo aus wir über das weite Watt blicken. Es ist Ebbe. Die Fähre legt ab und wir fahren dem Sonnenuntergang entgegen nach Föhr.

Typisch Föhr

Typisch Föhr

Barken weisen den Weg und nach gut einer Stunde Fahrzeit kommen wir auf der Insel an. Direkt am Hafen beginnt bereits der Strand, dem wir lange auf unserem Weg zur Hütte des Stammes Vega folgen. Schnell wird es dunkel doch wir haben noch einige Kilometer vor uns. Dafür sehen wir viele Sterne und sogar einige Sternschnuppen. Erschöpft kommen wir mitten in der Nacht in der Hütte an.

Hafen - Wyk auf Föhr

Hafen – Wyk auf Föhr

Frische Krabbenbrötchen

Frische Krabbenbrötchen

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Fahrradverleih. Wir leihen uns ein Tandem und zwei normale Fahrräder aus und machen uns auf den Weg nach Wyk – zurück zum Hafen.  Es regnet nicht und hin und wieder scheint auch die Sonne, aber wir müssen gegen eine steife Briese ankämpfen. Unser Weg führt vorbei an restgedeckten Friesenhäusern und sandigen Dünen. In Wyk angekommen schlendern wir die Promenade entlang zum kleinen Fischhändler am Marktplatz und kaufen uns einen großen Sack Krabben. Mühselig pulen wir sie am Hafenbecken mit Blick auf die Kutter. Die ersten Krabben sind friemelig: vorne am Kopf drehen und dann hinten ziehen – so einfach die Theorie. Doch erst nach vielen missglückten Versuchen, die wir dann natürlich leider gleich essen mussten, gelingt es uns, den riesen Berg zu pulen. Nach getaner Arbeit freuen wir uns auf unsere frischen Krabbenbrötchen.

Auf den Spuren der Wikinger

Auf den Spuren der Wikinger

Mit dem Tandem bzw. Fahrrad geht es danach wieder zurück zur Hütte. In der Nähe ist ein großes Mais-Labyrinth, durch das wir den ganzen Abend lang irren. Zum Abschluss des Tages und unserer Fahrt sitzen wir vor der Hütte am Lagerfeuer, kochen und feiern unsere Feuerrunde mit leckerem Tschai.

flaisa, pipper, pyro und cova auf der Fähre

flaisa, pipper, pyro und cova auf der Fähre

Am nächsten Morgen geht es schon wieder früh weiter. Wir wollen über das Watt nach Amrum wandern. Doch leider gießt es so sehr, dass die Wattwanderung abgesagt werden muss. Im Regen fahren wir zurück zur Fähre. Dafür scheint auf dem Festland wieder die Sonne, so dass wir auf den Deich klettern und mit Blick Richtung Föhr zwimen.

Die Gauführerfahrt (bei der nur DH’ler mitgefahren sind) hat uns gezeigt, wo wir zu hause sind: Achter’n Diek – also hinterm Deich, am besten noch mit einem Krabbenbrötchen in der Hand.

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Sommerfest der Amtsträger

"Thing" und Grillen

„Thing“ und Grillen

Am Wochenende fand zum ersten Mal das Sommerfest der Amtsträger/in statt. Jede/r Amtsträger/in hat vorgestellt, was er/sie seit dem Thing auf dem Winterlager gemacht hat und er/sie für das nächste halbe Jahr noch plant. Nachdem jeder Bericht vorgelesen und über das Amt gesprochen wurde, haben wir den Grill angeschmissen und das Grillbuffet eröffnet. Dabei haben wir noch viel über die Zukunft des Stammes gesprochen und hatten Zeit, auch einfach mal so zu schnacken. Das Sommerfest der Amtsträger darf im nächsten Jahr also gerne wieder stattfinden.

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Danke, Frau Becker.

Dag Hammarskjöld sagt Danke

Dag Hammarskjöld sagt Danke

Liebe Pfadis vom Stamm Dag Hammarskjöld, nachdem ich am Montag nach dem Gartenfest dazu kam, mir noch einmal alle Grüße zu meinem Abschied vom Büro anzusehen, bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich für Eure herzliche Karte, Tschai und Trinkbecher und die Blaubeerpflanze. Ich habe mich wirklich ganz besonders darüber gefreut und hoffe auf Blaubeerpfannkuchen im nächsten Jahr. Euch wünsche ich, dass Eure Arbeit weiter fruchtbar ist, Ihr nicht verzagt, wenn mal Probleme auftauchen, Ihr im Glauben fröhlich wachst und diese Fröhlichkeit ansteckend ist. Wie schön, dass wir uns sicher auch in Zukunft im Gottesdienst oder bei Gemeindefesten sehen werden.

Seid Gott befohlen.
Gut Pfad, Inge Becker (Gemeindesekretärin i.R.)

Nach vielen Jahren als Gemeindesekretärin ist Frau Becker in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und Hilfe. Mehr über Frau Becker findest Du im Gemeindebrief hier.

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