Hej! Wir sind der Pfadfinderstamm Dag Hammarskjöld der Christlichen Pfad­finder­schaft Deutschlands e.V. aus Hamburg Langenhorn. Hier hast Du die Möglichkeit mehr über uns und was wir machen zu erfahren. Viel Spaß beim Lesen und Schauen. Bei Fragen an uns freuen wir uns über Deine Nachricht.

Winterlager 2016 – mit ohne Schnee

Pünktlich zum Winterlager sanken die Temperaturen deutlich unter Null Grad, Schnee fiel und bedeckte die Lande mit einem weißen Kleid. Das Winterwetter sollte dann aber doch nicht mehr lange andauern.

Stammesfoto Foto: pfeff

Stammesfoto
Foto: pfeff

Am frühen Freitagabend trudelten die vielen lütten Wölflinge und Sipplinge ein. Nachdem der Tyrkerhof bezogen wurde, gab es zur Stärkung eine leckere türkische Linsensuppe, die uns vom Kochduo krydi & py kredenzt wurde. wabo recycelte eine bummelig 13 Jahre alte Andacht und dann gingen die Kinners ins Bett. Die Älteren hielten das jährliche Thing ab. Da es kein Wahlthing war, gab es auch keine großartigen Änderungen.

Sonnabend starteten wir mit einer Andacht und einem Frühstück. Es folgten die traditionellen Gruppenvorstellungen. Denn ein Winterlager ohne Gruppenvorstellungen, ist kein richtiges Winterlager. Die Wölflinge suchten einen Keksdieb. Die Schleiereulen zeigten wie ein Sippenabend bei ihnen aussieht. Die Feuerfalter lasen ulkige Geschichten vor. Die Älteren versuchten sich als Impro-Theatergruppe. Zwischendurch trällerten wir Lieder.

„Kunstraub in New York“ – darum sollte sich der Krimipart des Winterlagers drehen. Nicht nur die Hauptfiguren des Kriminalstückes rätselten wer das Bild von P. Mücklmeier hatte stehlen bzw. austauschen können, sondern auch die zahlreichen kleinen Detektive. Nach einigen hitzigen Diskussionen und Rätseleien wurde der Täter schliesslich überführt. Der Künstler selbst war es gewesen.

Knet-Pfadfinder Foto: pfeff

Knet-Pfadfinder
Foto: pfeff

Mittags schmausten wir Apple Crumble mit Vanillesauce und in den Gilden widmeten sich die Einzelnen, je nach Stand, verschiedenen spannenden Aufgaben. Als der Abend näher rückte, wurde in der Küche das Ofengemüse bereitet und der Braten in den Ofen geschoben. Die Wölflinge gingen direkt nach dem Essen ins Bett. Alle anderen freuten sich auf die anstehende Feuerrunde. Wir sangen, aßen, tranken Tschai, spielten Scharade und rätselten auch ein wenig. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich die Sippenbestätigung der Sippe Feuerfalter, die nun stolz ihre Sippenfahne tragen darf.

Am nächsten Morgen ließen wir die Wölflinge und Sipplinge ein bisschen länger schlafen und bereiteten währenddessen das Frühstück. Der Marmeladenverbrauch war enorm. krydor stellte deshalb die These auf, dass der Marmeladenverbrauch höher ist, wenn die Teilnehmer*innen jünger sind. Ein letzter Kunstdieb wurde enttarnt und dann ging es ans Aufräumen und putzen. Der Abschlusskreis mit dem Bundeslied beendete unser schönes Winterlager auf dem Tyrkerhof.

schnibbel und wabo bei der Schneeballschlacht Foto: pfeff

schnibbel und wabo bei der Schneeballschlacht
Foto: pfeff

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Runden-Jahresplanung

Direkt nach den Feiertagen traf sich die Führerrunde des Stammes, um das scheidende Jahr zu reflektieren & das Kommende zu planen.

Die neue Jungensippe Schleiereule hat sich viel vorgenommen und die Feuerfalter wollen einige Fahrten machen. Einige Mitglieder des Stammes werden im Sommer zum Bundeslager nach Beilstein fahren.  Aber erst einmal steht im Januar das Winterlager mit dem Stammesthing an.

Japla_16

v.l.n.r.: falva, wabo, lumo, mon, beso (spup machte das Foto)

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Frohe Weihnachten!

Liebe Dag Hammarskjölder*innen und Freunde des Stammes,

wir wünschen euch ein wunderbares Weihnachtsfest und schöne Tage im Kreise eurer Familien.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit euch.

Gottes Segen & Gut Pfad!

 

 

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Früher Kolonialkrieger – und heute wundern wir uns über zu wenig Vielfalt…!?

Seminar zur interkulturellen Öffnung

Vom 10. bis zum 12. April findet das Seminar zur interkulturellen Öffnung von der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Pfadfinderverbände e.V.  statt.

Doch was bedeutet interkulturelle Öffnung überhaupt? Sind wir denn nicht schon offen gegenüber anderen?

Unter interkultureller Öffnung  versteht man die Entwicklung, sich bei der kulturellen Vielfalt angemessen zu verhalten. Ziel ist es, dass wir unsere Pfadfinderarbeit den unterschiedlichen Bedürfnissen anpassen. Dabei sollen insbesondere Barrieren abgebaut werden, die z. B. andere von unserem Stamm ausschließen.

Die Kluft lässt uns alle relativ gleich aussehen. Doch behandeln wir auch jeden gleich? Oder haben wir doch Vorbehalte, die dazu führen, dass wir nicht alle gleich behandeln?

2013 hatten 20 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Doch wie viele Pfadfinder sind in unserem Stamm mit Migrationshintergrund?

Auf dem Seminar wollen wir einen Blick auf unsere Mitgliederstruktur werfen und schauen, wie wir uns interkulturell öffnen können. Dabei hilft uns eine Sozialökonomin und Interkulturalitätsexpertin, die uns professionell unterstützt.

Melde dich einfach bis zum 31. März bei pyro. Die 10 € Teilnahmegebühr übernimmt der Stamm. Für dich ist das Seminar also kostenlos. Mehr Informationen zum Seminar findest Du hier.

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Ahoi – mit der Mytilus auf Sommerfahrt auf der Ostsee

Die Abschlussfahrt der Sippe Elch war ein Törn mit der Mytilus. Eine Woche lang ging es kreuz und quer über die Ostsee. Hier der Eintrag aus dem Logbuch vom vorletzten Tag:

Freitag, 17.10.14 (siebter Tag)

Die Mytilus im Hafen

Die Mytilus im Hafen

De Masten so scheef as den Schipper sein Been

De Masten so scheef as den Schipper sein Been

An Deck

An Deck

calando packt mit an

calando packt mit an

monax hat die Spitze des Klüverbaums erklommen

monax hat die Spitze des Klüverbaums erklommen

Morgens gegen 7:00 Uhr stehen wir auf, um schnell aufbrechen zu können.

Wir liegen im Hafenbecken von Mommark in Dänemark – der Hafen ist eine genauere Beschreibung allerdings nicht wert.
Die Möwen ziehen ihre Kreise und schieten den Pier voll.

Kurz nach 8:00 Uhr sind wir bereit zum Ablegen. Aber es wird noch mindestens eine Stunde dauern bis wir auch wirklich ablegen, da es zu neblig ist.

Obwohl wir heute gelernt haben, dass sich aus dem „Wahren Wind“ und dem „Fahrtwind“ der scheinbare Wind ergibt, hatten wir heute scheinbar gar keinen Wind.
Wir haben die Fock, den Großen Klüver und das Großsegel gesetzt und das brachte uns eine Geschwindigkeit von etwa 4 km/h, also langsame Schrittgeschwindigkeit.
Irgendwann haben wir dann doch den Motor angestellt. Es war also eine entspannte Überfahrt ohne viele Knoten und ohne viel zu tun. Allerdings konnten wir die Flaute dazu nutzen, um während der Fahrt mittels Klettergurt bis ganz vorne an die Spitze des Klüverbaums zu klettern.

Am Abend liegen wir zwischen den Ochseninseln vor Anker und der Himmel klart weiter auf. Einen Tag vor Ende haben wir noch einmal richtig schönes Wetter mit blauem Himmel und kleinen Wölkchen.
Wir gehen alle in der Ostsee baden, sie hat immerhin 14,1 °C, das sagt zumindest der Bordcomputer.

Nach unserer Feuerrunde können wir vom Deck aus schon zum zweiten Mal bei diesem Törn das Naturschauspiel „Meeresleuchten“ beobachten.
Ich werfe einen Eimer ins Wasser und augenblicklich leuchtet die Wasseroberfläche gespenstisch und wirft blaugrüne Wellen.

Phosphoreszierende Algen haben sich im Sonnenlicht des Tages aufgeladen und entladen sich bei Berührung auf eindrucksvolle Weise. Wir beobachten sie noch bis tief in die Nacht – heute gehen wir erst spät in die Kojen.

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GauFöhrFahrt

Auf dem Weg nach Föhr

Auf dem Weg nach Föhr

Nach gut zwei Stunden im vielleicht nicht ganz so pfadfindergeeignetem Auto erreichen wir Dagebüll. Von dort aus bringt uns eine Fähre nach Wyk auf Föhr. Wir gehen hoch aufs Sonnendeck, von wo aus wir über das weite Watt blicken. Es ist Ebbe. Die Fähre legt ab und wir fahren dem Sonnenuntergang entgegen nach Föhr.

Typisch Föhr

Typisch Föhr

Barken weisen den Weg und nach gut einer Stunde Fahrzeit kommen wir auf der Insel an. Direkt am Hafen beginnt bereits der Strand, dem wir lange auf unserem Weg zur Hütte des Stammes Vega folgen. Schnell wird es dunkel doch wir haben noch einige Kilometer vor uns. Dafür sehen wir viele Sterne und sogar einige Sternschnuppen. Erschöpft kommen wir mitten in der Nacht in der Hütte an.

Hafen - Wyk auf Föhr

Hafen – Wyk auf Föhr

Frische Krabbenbrötchen

Frische Krabbenbrötchen

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Fahrradverleih. Wir leihen uns ein Tandem und zwei normale Fahrräder aus und machen uns auf den Weg nach Wyk – zurück zum Hafen.  Es regnet nicht und hin und wieder scheint auch die Sonne, aber wir müssen gegen eine steife Briese ankämpfen. Unser Weg führt vorbei an restgedeckten Friesenhäusern und sandigen Dünen. In Wyk angekommen schlendern wir die Promenade entlang zum kleinen Fischhändler am Marktplatz und kaufen uns einen großen Sack Krabben. Mühselig pulen wir sie am Hafenbecken mit Blick auf die Kutter. Die ersten Krabben sind friemelig: vorne am Kopf drehen und dann hinten ziehen – so einfach die Theorie. Doch erst nach vielen missglückten Versuchen, die wir dann natürlich leider gleich essen mussten, gelingt es uns, den riesen Berg zu pulen. Nach getaner Arbeit freuen wir uns auf unsere frischen Krabbenbrötchen.

Auf den Spuren der Wikinger

Auf den Spuren der Wikinger

Mit dem Tandem bzw. Fahrrad geht es danach wieder zurück zur Hütte. In der Nähe ist ein großes Mais-Labyrinth, durch das wir den ganzen Abend lang irren. Zum Abschluss des Tages und unserer Fahrt sitzen wir vor der Hütte am Lagerfeuer, kochen und feiern unsere Feuerrunde mit leckerem Tschai.

flaisa, pipper, pyro und cova auf der Fähre

flaisa, pipper, pyro und cova auf der Fähre

Am nächsten Morgen geht es schon wieder früh weiter. Wir wollen über das Watt nach Amrum wandern. Doch leider gießt es so sehr, dass die Wattwanderung abgesagt werden muss. Im Regen fahren wir zurück zur Fähre. Dafür scheint auf dem Festland wieder die Sonne, so dass wir auf den Deich klettern und mit Blick Richtung Föhr zwimen.

Die Gauführerfahrt (bei der nur DH’ler mitgefahren sind) hat uns gezeigt, wo wir zu hause sind: Achter’n Diek – also hinterm Deich, am besten noch mit einem Krabbenbrötchen in der Hand.

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Sommerfest der Amtsträger

"Thing" und Grillen

„Thing“ und Grillen

Am Wochenende fand zum ersten Mal das Sommerfest der Amtsträger/in statt. Jede/r Amtsträger/in hat vorgestellt, was er/sie seit dem Thing auf dem Winterlager gemacht hat und er/sie für das nächste halbe Jahr noch plant. Nachdem jeder Bericht vorgelesen und über das Amt gesprochen wurde, haben wir den Grill angeschmissen und das Grillbuffet eröffnet. Dabei haben wir noch viel über die Zukunft des Stammes gesprochen und hatten Zeit, auch einfach mal so zu schnacken. Das Sommerfest der Amtsträger darf im nächsten Jahr also gerne wieder stattfinden.

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Danke, Frau Becker.

Dag Hammarskjöld sagt Danke

Dag Hammarskjöld sagt Danke

Liebe Pfadis vom Stamm Dag Hammarskjöld, nachdem ich am Montag nach dem Gartenfest dazu kam, mir noch einmal alle Grüße zu meinem Abschied vom Büro anzusehen, bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich für Eure herzliche Karte, Tschai und Trinkbecher und die Blaubeerpflanze. Ich habe mich wirklich ganz besonders darüber gefreut und hoffe auf Blaubeerpfannkuchen im nächsten Jahr. Euch wünsche ich, dass Eure Arbeit weiter fruchtbar ist, Ihr nicht verzagt, wenn mal Probleme auftauchen, Ihr im Glauben fröhlich wachst und diese Fröhlichkeit ansteckend ist. Wie schön, dass wir uns sicher auch in Zukunft im Gottesdienst oder bei Gemeindefesten sehen werden.

Seid Gott befohlen.
Gut Pfad, Inge Becker (Gemeindesekretärin i.R.)

Nach vielen Jahren als Gemeindesekretärin ist Frau Becker in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und Hilfe. Mehr über Frau Becker findest Du im Gemeindebrief hier.

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Gartenfest in Zachäus

Aufbau Gartenfest

Unser Aufbau auf dem Gartenfest

Bunte Luftballons

Bunte Luftballons

Der Wetterbericht für heute sagt Schauer und bewölkten Himmel vorher. Aber dafür ist es sehr sonnig. Also perfektes Wetter für ein Gartenfest. Unsere Kohte haben wir bereits gestern aufgebaut, jetzt müssen wir nur noch Feuer machen und den Stockbrotteig kneten. Kaum sieht man die ersten Flammen, kommen auch schon die ersten Kinder und wollen Stockbrot backen. Über 50 Kinder kommen im Laufe des Gartenfests zu uns ans Feuer. Teilweise müssen sie sogar warten, weil nicht genug Stöcker, Platz oder Teig da sind. Aber dafür können sie dann mal in unser großes, schwarzes Zelt gucken, sich die Bilder von unseren Fahrten anschauen oder lumo beim Knoten verschiedener Bünde zusehen.

Langweile kommt bei uns auf jeden Fall nicht auf. Das Gartenfest ist ein voller Erfolg und so freue ich mich schon jetzt auf den Basar in St. Jürgen.

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Landesmark-Pfingstlager 2014

Dieses Jahr zog es uns für das Landesmark-Pfingstlager nach Quelkhorn bei Bremen.

Am Freitagabend erreichten wir nach anstrengenden neun Kilometern den Lagerplatz bei schönstem Sommerwetter. Mit dabei waren die Sippen Elch und Feuerfalter sowie elf Ältere. Nach dem Aufbau der Jurte und Hochkohte sowie zwei Kohten für die beiden Sippen, wurden wir im Unterlager begrüßt. Der Stammesabend danach bildete den Tagesabschluss. Wir saßen zusammen, lachten und machten fleißig Krach mit unseren neuen Kazoos. Die waren ursprünglich eingeplant für die Stammesvorstellung, entwickelten sie sich im Laufe des Lagers allerdings zu dem musikalischen Accessoire schlecht hin.

Am Samstag begann der Tag bereits recht früh am Morgen mit der Lagereröffnung. Die Bibelstelle für das diesjährige Pfingstlager stand in Gen. 11, 1-9 geschrieben und damit das Thema des Lagers der Turmbau zu Babel.

Im Anschluss an die Lagereröffnung fand der Baumeisterwettbewerb statt, bei dem sich unser Gau mit den „Hängenden Gärten“ beteiligte.

Die Sonne stieg höher und brannte immer weiter vom Himmel. Am Nachmittag wurde ein vielfältiges Gildenprogramm angeboten. Es gab von Upcycling über Erste Hilfe ein sehr buntes Angebot. Besonderer Beliebtheit erfreute sich die Wasserbombengilde. Jeder auf dem Lager war auf der Suche nach persönlicher Abkühlung und Schutz vor der Sonne.

Nach dem Abendessen saßen wir alle beim gemeinsamen Gauabend in den „Hängenden Gärten“ zusammen. Wir sangen, tranken Tee und genossen es, mal wieder zusammen auf einem Lager an einem Feuer (wenn auch nur ein kleines wegen der Wärme) zusammen zu sitzen.

Der Abend klang mit einer gemeinsamen Andacht aus. Im Anschluss an diese wurden cestomi aus der Sippe Feuerfalter als Jungpfadfinder, sowie mon (Meutenführerin Chil der Geier) und monax aus der Sippe Elch als Knappen aufgenommen. Mit diesem schönen Abschluss endete der Samstag und wir fielen alle todmüde in die Schlafsäcke.

Der Sonntagmorgen begann mit Nebel und einem bedecktem Himmel. Das konnte unsere Freude allerdings nicht trüben, als die Ergebnisse des Baumeisterwettbewerb verkündet wurden und wir überraschenderweise mit unseren „Hängenden Gärten“ den ersten Platz belegten.

Das Programm für den Vormittag bestand im Weiteren aus dem Geländespiel und dem Postenlauf. Natürlich durfte auch dieses Jahr das Bänderreißen nicht fehlen. Allerdings entschied sich DH fast komplett dafür, am Postenlauf teilzunehmen, um somit der Bänderreißenden Horde zu entkommen. Leider war bis zum Schluss nicht ganz klar, was das Ziel des Geländespiel sein sollte. Letztendlich hat sich aber keiner daran gestört, denn das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen: Wir sind immerhin nicht letzte geworden.

Das für den späten Nachmittag geplante Ständeprogramm musste dann aufgrund von starkem Regen und Wind abgesagt werden. Sofort kamen Erinnerungen an das heftige Gewitter vom Bundeslager 2012 bei vielen wieder hoch. Doch dieses Mal ging alles gut. Bis auf eine Jurte blieb alles stehen. Und nasse Hemden waren waren kein großer Verlust. Der Regen hörte pünktlich zum geplanten Abendessen mit Singewettstreit auf und die Sonne zeigte sich wieder.

Beim Singewettstreit waren wir gleich zweimal vertreten. In der offenen Kategorie gingen unter anderem krypy mit „Das Leben seid Ihr“ und „The Road“ sowie das SZ-Quartett mit „Morning Train“ und dem „Irischen Segenslied“ an den Start. krypy bauten auf die Gewalt der Stimme und ihren Charme, wohingegen SZ-Quartett mit einer Choreographie und Mehrstimmigkeit punkteten. Das Duell entschieden SZ-Quartett für sich, begleitet vom Krach der Kazoos! Wir haben dieses Lager mal wieder richtig abgeräumt!

Der letzte Abend klang mit Tschai am Pagodenfeuer gemütlich aus. Nette Gespräche und Begegnungen waren allgegenwärtig.

Mit dem Abbau der Bauten am nächsten Tag, dem Abschlussgottesdienst, dem Lagerabschluss und der Rückwanderung  ging das Landesmarkpfingstlager 2014 bei schönstem Sommerwetter zu Ende, genauso wie es begonnen hat.

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