Rückblick auf das Bundeslager 2016

In diesem Sommer stand ein Ereignis an, welches in unserem Pfadfinderbund nur alle vier Jahre stattfindet: Das Bundeslager. Ungefähr 20 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes fuhren für 10 Tage in den Süden Deutschlands, um am Lager teilzunehmen.  Ein Tagesprogramm ist der sogenannte „Lebenswegetag“ an dem die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Umgebung des Lagers positive Spuren hinterlassen, indem sie z.B. für Senioren singen, Waldstücke von Müll befreien oder wie die älteren Pfadfinder des Stammes bei einem Pferdehof helfen.

Die Älteren des Stammes Dag Hammarskjöld auf dem Lebenswegetag.

„Hilfe auf dem Pferdehof“, so stand es auf unserem Zettel, den wir für den Lebenswegetag in die Hand gedrückt bekamen. Boxen misten? Zäune stecken? Pferde streicheln? Was würde uns dort erwarten? Mit der letzten Buswelle ging es für uns Acht los. Obwohl unser Bus eine Stunde verspätet war, wurden wir fröhlich und super freundlich von Diana, einer Teilhaberin des Stalls, in Empfang genommen. Auf der kurzen Autofahrt zum Stall wurde dann das Geheimnis gelüftet: Der kleine Stall mit vier Pferden sollte einen neuen Innenanstrich bekommen. Kaum angekommen, verwandelten wir uns von Grau-Hemd-Trägern in blaue Plastiktüten-Monster und schnappten uns die Eimer, Pinsel und Rollen. Neben der Arbeit plauderten wir mit Diana. Mit Pfadfindern hatte sie vorher noch nie etwas zu tun gehabt. Ihre Tochter war über eine Kollegin auf den Lebenswegetag aufmerksam geworden und hatte uns als HelferInnen engagiert. Zwischen Farbrollen und Eimern konnten wir also auch ein wenig aus unserem Pfadfinderalltag berichten. Im Gegenzug bekamen wir einen Crashkurs im schwäbischen/badischen Dialekt. Und zu Mittag „Laugeweggle“ und extra für uns gebackene Muffins. Pünktlich zum Ende des Tages erstrahlte der Stall in frischem Weiß. Wieder im Fahrtenhemd wurden wir von Diana und ihrer Freundin Sonja sogar noch bis zum Lagerplatz gefahren.

Nachdem wir so viel aus ihrem Leben erfahren hatten, haben wir uns gefreut, Diana einen kleinen Einblick in unser Lagerleben geben zu können.

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